beew - Wohnen in Windparknähe stellt kein Gesundheitsrisiko dar

Die Studie berücksichtigt Auswirkungen auf die Gesundheit, Stress, Lärm Schlafstörungen und andere Einflüsse.

Die Studie fand heraus, dass es „keine klare oder einheitliche Zuordnung zwischen Lärm durch die Nähe von Windenergieanlagen“ oder „Krankheit oder andere Indikatoren zur Schädigung der menschlichen Gesundheit“ gibt.

Die MIT-Autoren prüft eine Reihe von Fallstudien in Europa und den USA, um Auswirkungen von Infraschall und Lebensqualität für die Bevölkerung in der Nähe von Windparks zu bewerten.

Während es häufiger Beschwerden von Anwohnern in der direkten Umgebung beim Bau von Windparks gab, standen Technologien wie Gas- und Ölanlagen weit mehr in der allgemeinen öffentlichen Kritik.

Eine Fallstudie in Nordpolen, wo die größte Studie zum Lärm von Windenergieanlagen gemacht wurde, zeigte, dass die Bewohner neben Windparks darüber berichteten, die beste Lebensqualität zu haben und Bewohner die weiter als 1.500 Metern weg waren, meinten eine schlechtere Lebensqualität zu haben.

Der Bericht untersuchte zahlreiche Regionen mit Windparks und kommt zum Schluss, dass das Leben in der Nähe Windparks nicht zu Verschlechterungen führte sondern dass sogar sehr oft die Lebensqualität in der jeweiligen Region verbessert wurde.

Messungen von niederfrequenten Schall (LFN), Infraschall und tonalem Klang zeigten, dass Lärm von Häusern meist weit lauter war, während der Infraschall von Windkraftanlagen in der Regel deutlich unter der Hörbarkeit lag.

Vier große Windturbinen und 44 kleinere Anlagen wurden in den Niederlanden untersucht, aber Infraschall wurde nicht als Problem wahrgenommen und LFN Sound in Wohngebieten war sehr oft von anderen Lärmquellen wie z.B. aus dem Verkehrsbereich, dort wurden die Messwerte bei weitem überschritten.

Quelle oekonews.at | 2015

veröffentlicht am 22. April 2015