beew - Na bitte, geht doch: Grüner Strom ohne Mehrkosten

Banner_Strom_745x180Was bei den Winsener Stadtwerken und im Winsener Stadtrat für viel Aufregung gesorgt hat, läuft in der Stadt Jena ganz selbstverständlich: Die dortigen Stadtwerke liefern ausschließlich grünen Strom, ohne auf Atomkraft zurückzugreifen. Na bitte, geht doch! Dabei ist die Stadt Jena in Thüringen viermal so groß wie Winsen!

Originalton der Stadtwerke Jena:
Wir wollen die Erwartungen unserer Kunden nicht nur erfüllen, sondern übertreffen.
Als erster Thüringer Versorger liefern wir seit dem 1. Juli 2013 ausschließlich grünen Strom. Und das ohne Mehrkosten für unsere Kunden – und alle, die es werden wollen.

Nähere Informationen zu unserem jenaturStrom für alle finden Sie hier.

Natürlich bieten wir weiterhin individuelle Verträge für individuelle Ansprüche. Zu den gleichen fairen Preisen wie bisher. Dafür haben wir für Kunden in Jena, Pößneck und der Region verschiedene Angebote. Gern informieren wir Sie darüber, welches Vertragsmodell am besten zu Ihnen passt.

Übrigens: jenaturStrom stammt zu 100 Prozent aus europäischer Wasserkraft. Die Erzeugung findet ohne Kohlendioxid-Emissionen statt, es entstehen keine radioaktiven Abfälle.

 

 

Zur Frage, „Warum uns Ökostrom so wichtig ist“ heißt es bei den Stadtwerken Jena:

stromseeDurch den Mehreinkauf von Ökostrom erhöhen wir die Nachfrage und beeinflussen positiv den gesamten Strommix.

Denn sobald die Nachfrage das Angebot übersteigt, muss zwangsläufig in neue Anlagen aus erneuerbaren Energien investiert werden. Darüber hinaus investieren wir schon aus unserem Selbstverständnis als umweltfreundlicher Energieversorger in den Ausbau erneuerbarer Energien.

An der Steckdose lässt sich der Strommix nicht auf einzelne Quellen aufteilen. Aber die ökologische Stromproduktion bewirkt, dass die Produktion in Atom- und Kohlekraftwerken zurückgefahren werden muss. Denn sonst würde der europäische „Stromsee“ über die Ufer treten.

Der „Stromsee“ enthält immer elektrischen Strom aus unterschiedlichsten Kraftwerken, aus Kohle- und Kernkraftwerken genauso wie aus Wasser- und Windkraftanlagen. Die Kunden entnehmen diesem See so viel Strom, wie sie zum Betreiben ihrer elektrischen Anlagen brauchen. Genau diese entnommene Menge Strom muss dem „Stromsee“ zur gleichen Zeit wieder zugeführt werden. Nur dann bleibt der „Wasserspiegel“ konstant und so das ganze Stromnetz stabil.

Durch unsere Entscheidung, nur noch grünen Strom anzubieten und durch die höhere Nachfrage Druck auf die Einspeisung grüner Energie zu machen, wird die „Wasserqualität“ des Stromsees also verbessert. Im Netz mischt sich unser jenaturStrom mit dem Strom aus konventioneller Erzeugung. Mit Ihrer Entscheidung für unseren Ökostrom nehmen Sie aktiv teil an der Energiewende.

veröffentlicht am 3. Februar 2014