beew - Energiewende retten! – Demo am 30.11. in Berlin

campactSchwarzRot droht die Energiewende in Deutschland auszubremsen. Sind Sie dagegen, kommen Sie am 30. November zur Demonstration nach Berlin. (Bus ab Hamburg, siehe unten)
So sieht am Samstag in einer Woche das Berliner Regierungsviertel aus: Ein Meer aus Fahnen, Transparenten und Ballons, das die Straßen füllt. Hunderte Flugdrachen mit Slogans, die in den Himmel vor dem Bundestag steigen. Eine Kette mit Tausenden Menschen, die gemeinsam das Kanzleramt umzingeln. Und die am Ende Schilder in die Luft halten, die ein großes Bild mit unserer Botschaft formen: Energiewende retten – Kohlekraft stoppen!

Ein kraftvolles Signal ist derzeit dringend nötig. Denn Schwarz-Rot droht die Bürger-Energiewende auszubremsen, mit …

… einem Ausbaudeckel für die Erneuerbaren Energien,
kaum überwindbaren Hürden für Anlagen von Bürger/innen und kleinen Genossenschaften,
… neuen Kohlesubventionen, so dass alte Dreckschleudern nicht eingemottet werden,
noch weniger Energieeffizienz als unter Schwarz-Gelb.

Kommt das durch, erleben wir die Rolle rückwärts in der Energiepolitik. Das wollen wir verhindern – indem wir unseren Protest auf die Straße tragen!

Kommen Sie zur Demo nach Berlin!

Start: Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof
Zeit: Samstag, 30. November 2013

13.00 Uhr Auftaktkundgebung
13.30 Uhr Demo, Drachen-Aktion und Umzingelung Kanzleramt
15.00 Uhr Abschlusskundgebung

Wie Sie dort hinkommen?
 
Am einfachsten per Demo-Bus um 8.30 Uhr ab ZOB Hamburg (Fahrkarten für den Bus direkt reservieren unter juergen.mumme@bund.net oder Telefon 040 / 600 387 15 – möglichst noch heute, damit die Organisatoren besser planen können).

Weitere Infos:

Selbst wenn die Pläne Eingang in den Koalitionsvertrag finden – Gesetzeskraft haben sie damit noch nicht. In den nächsten Monaten wird es innerhalb der Koalitionsparteien und mit den Ländern ein zähes Ringen um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die Energiewende geben. Jetzt kommt es darauf an, die Verteidiger der Energiewende zu stärken und die Kohlelobby zu stoppen.

Wir haben Chancen, das zu schaffen. Unsere Kampagne wird von einer Welle der Unterstützung getragen. Fast 120.000 Menschen unterzeichneten innerhalb kürzester Zeit unseren Appell „Volle Kohle-Kraft voraus?“ an Hannelore Kraft als SPD-Verhandlungsführerin zur Energiepolitik. Umringt von einer Traube an Kamerateams überreichten wir ihr den Appell – den sie nach eigenem Bekunden schon längst kannte. Denn Tausende Campact-Aktive hatten dessen Veröffentlichung als große Anzeigen in Frankfurter Allgemeine Zeitung, Süddeutscher Zeitung und taz finanziert.

Innerhalb von 24 Stunden meldeten sich vergangene Woche 1.200 Menschen, dass sie kommendes Wochenende einen Filmabend zur Energiewende organisieren und einen Drachen für die Demo am 30. November mit Slogans bemalen wollen. Danach waren unsere Aktionspakete aus – und wir restlos begeistert. Das alles stimmt hoffnungsvoll, dass uns auch am Samstag in einer Woche Großes gelingen kann – wenn Sie jetzt mit einsteigen.

Ich würde mich sehr freuen, Sie am 30. November auf den Straßen im Berliner Regierungsviertel zu treffen. Die Demonstration organisieren wir zusammen mit einem breiten Bündnis aus Organisationen und Initiativen.

Quelle: Campact.de

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1. Volksentscheid: Unsere Kampagne läuft an
Als letzten Mittwoch bei den Koalitionsverhandlungen hart um die Einführung bundesweiter Volksentscheide gerungen wurde, waren wir zusammen mit unseren Bündnispartnern mit einer Aktion vor Ort. Tagesschau, heute-Nachrichten, der Bericht aus Berlin und viele weitere Medien berichteten ausführlich. Mit dabei: Die mehr als 170.000 Unterschriften unter unseren Appell für mehr direkte Demokratie. Den Appell veröffentlichten wir auch als große Anzeige in der FAZ – finanziert durch die Spenden hunderter Campact-Aktiver.

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Haben Sie den Appell schon unterzeichnet?

2. Lobbyismus: Friedrich und Oppermann nehmen Unterschriften entgegen
Geht eine neue schwarz-rote Regierung endlich entschieden gegen den Lobbyeinfluss auf die Politik vor? Dies wollten wir vorletzte Woche von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und dem SPD-Innenexperten Thomas Oppermann wissen – und überreichten ihnen zusammen mit LobbyControl fast 100.000 Unterschriften unter unseren Appell. Immerhin: Oppermann sagte zu, keinen Koalitionsvertrag zu unterschreiben, wenn Abgeordnetenbestechung weiter straffrei bleibt.

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3. Energiewende: Beim SPD-Parteitag in Leipzig
Den Hals ausgestreckt, das Maul mal weit aufgerissen, so empfing vergangenen Donnerstag unsere fünf Meter hohe Kohlosaurus-Großpuppe die Delegierten des SPD-Parteitags in Leipzig. Die Botschaft: Flirtet nicht wieder mit der Kohlekraft. Und bremst die Energiewende nicht aus! Gemeinsam mit dem BUND überreichten wir den Delegierten unsere Analyse, wie sich die Pläne der Verhandlungsgruppe Energie bei den Koalitionsgesprächen auf die Energiewende auswirken würden.

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veröffentlicht am 18. November 2013