beew - Aufruf für Demo 10. Mai Berlin: Energiewende nicht kentern lassen!

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!

Die Energiewende ist in Gefahr! Die Regierung will den Zubau der Erneuerbaren Energien mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen ausbremsen. Dies ist Klientelpolitik für klimaschädliche Kohlekraftwerke und die angeschlagenen Energiekonzerne. Zudem droht damit eine neue Debatte um längere AKW-Laufzeiten.

Doch noch hat all dies nicht Gesetzeskraft. Wir haben noch Chancen die Energiewende zu retten: Sowohl SPD als auch CDU/CSU sind jeweils gespalten in Freunde der Energiewende und Interessenvertreter der Konzerne. Und an der Reform des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) sind die Länder beteiligt. Etliche stehen der schwarz-roten Energiepolitik kritisch gegenüber – jetzt müssen sie sich wehren.

Am 10. Mai demonstrieren wir daher mit zehntausenden Menschen in Berlin. Gemeinsam fordern wir, dass die Energiewende nicht ausgebremst wird, der Atomausstieg beschleunigt und der Kohle-Ausstieg eingeleitet wird, Kohle-Tagebaue stillgelegt werden und Gas nicht mittels Fracking gefördert wird. Wir wollen die Energieversorgung dezentralisieren, demokratisieren und in die Hand der Bürger/innen legen!

Wir protestieren zu Lande und zu Wasser. Auf dem Wasser sind viele mit allem was schwimmt unterwegs. Auf dem Land ziehen wir mit einem großen Demozug durch das Berliner Regierungsviertel und bilden links und rechts der Spree eine bunte Aktionskette. Land- und Wasserdemo treffen zu einem großen Happening zusammen – damit die Energiewende nicht kentert.

Ablauf:

Bis 13 Uhr: Eintreffen der Demo-Teilnehmer

13 bis 14 Uhr: Start mit „Wasser-Demo“ auf der Spree
Ein zentrales Element dieses Protesttages wird zwischen 13 und 14 Uhr die bunte und ausdrucksstarke Bootsdemonstration im Bereich des „Spreebogens“ (zwischen Kanzlerinnenamt und Marie-Luise-Lüders-Haus) sein. Mit vielen Booten, Kanus, Flößen und mehr. Die Bootsdemo zieht an den am Ufer stehenden Demoteilnehmern vorbei – ein buntes Happening auf der Spree und ihren Brücken. Die Initiative „Erneuerbare Energiewende Jetzt!“ ist natürlich auch mit einem Boot dabei.

14 Uhr: Start der „Land-Demo“ durch Berlins Mitte (vom Berliner Hauptbahnhof zur CDU-Zentrale)
Die Demonstration an Land startet um 14 Uhr direkt am Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof (Siehe Route). Die Straßendemo zieht vom Spreeufer über das Regierungsviertel zur Bundesgeschäftsstelle der CDU, unterstützt von Lautsprecherwagen, Sambagruppen, Großpuppen und vielen anderen kreativen Elementen. Die Länge der Demonstrationsroute beträgt knapp 4 km. Die Erneuerbaren sind mit einem bunten Lautsprecherwagen vertreten. Für musikalische Unterhaltung ist gesorgt. Für die Windbranche spricht BWE-Präsident Hermann Albers.

16 bis 17:45 Uhr: Abschlusskundgebung mit Musik

Die Abschlusskundgebung findet vor der Bundesgeschäftsstelle der CDU in der Klingelhöferstraße statt. Verschiedene Gruppen u.a. Revolverheld sowie eine weitere bundesweit äußerst erfolgreiche Band aus Berlin (darf noch nicht genannt werden, hat aber fest zugesagt) unterstützen die Demo mit einem Konzert und werden für beste Stimmung bei den erwarteten Zehntausenden Teilnehmern sorgen.

Unterstützung bei der Anfahrt

Eine Übersicht zu allen Bussen und Fahrgemeinschaften, die es derzeit gibt, findet man unter http://energiewende-demo.de/start/anreise/. Bitte melden Sie Ihre Busse dort an, um möglichst viele potenzielle Mitreisende anzusprechen und alle Plätze zu füllen. Wir danken Ihnen allen sehr für das große Engagement in diesen turbulenten Zeiten. Lassen Sie uns gemeinsam für die Erneuerbare Energiewende und den Ausbau der Windenergie kämpfen!

Protestieren Sie mit und leiten Sie den Aufruf weiter!

Ablauf auf einen Blick

Bis 13.00 Uhr             Treffen am Berliner Hauptbahnhof

13.00 Uhr             Start Wasserdemonstration auf der Spree

14.00 Uhr             Start Demonstrationszug am Berliner Hauptbahnhof durch Regierungsviertel

16.00 Uhr             Abschlusskundgebung Bundesparteizentrale der CDU

 

veröffentlicht am 3. April 2014