beew - Aktuelle Meldung: Rating-Agenturen stufen Atomkraft als zu gefährlich ein

An sich ist die Meldung von letzter Woche eine kleine Sensation: RWE, zweitgrößter Energiekonzern Deutschlands und einer der hartnäckigsten Verfechter der Atomkraft steigt aus allen begonnenen Atomprojekten im Ausland aus. Nicht, dass ein derartiger Kurswechsel freiwillig erfolgte.
Auch betreibt der Konzern im Inland nach wie vor Atommeiler. Aber erstmals gibt es seitens der Industrie das ausgesprochene Eingeständnis, dass sich das gefährliche Atomgeschäft nicht rechnet. Die finanziellen Risiken der Technologie seien so groß, dass Ratingagenturen mit einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit für den Fall des Weiterverfolgens der Nuklearpläne gedroht haben.

Lasst uns als Anti-Atom-Bewegung nach diesem ersten Erkenntnisgewinn dafür sorgen, dass ihm ein zweiter folgt: Auch der Weiterbetrieb der noch laufenden Atomanlagen ist mit nicht hinnehmbaren Risiken verbunden.
Apropos Risiko: Der Umgang mit dem Atommülllager Asse II ist Gegenstand einer aktuellen Kampagne örtlicher BIs, die morgen endet. .ausgestrahlt ruft zum Mitmachen auf. Mehr dazu, zu den Forderungen von .ausgestrahlt gegen das Endlagersuchgesetz und letzte Anti-Atom-Neuigkeiten auf www.ausgestrahlt.de

veröffentlicht am 27. Juni 2012